Arche aktuell

Die "Radelnde Ökumene" war erfolgreich!

Das Team "Radelnde Ökumene" hat erstmals am "Stadtradeln - Radeln für ein gutes Klima" teilgenommen, weil wir als Christen den deutschlandweiten Untertitel als Aufruf zur Bewahrung der Schöpfung verstehen. Es ist/war ein Anlass zu überlegen, wie viele (kürzere) Wege mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt werden können.
Auf diese Weise haben viele verschiedene Menschen mit sehr unterschiedlich langen Wegen und Touren zusammen ein sehr beachtliches Ergebnis erradelt: Die Zahlen sind noch nicht endgültig, aber nach Stand 12.6. haben 49 Radelnde ca. 13.600 km für unser Team geradelt und der Umwelt 1.941,8 kg CO2 gegenüber vergleichbaren Fahrten mit dem Auto erspart!
Es bewahrheitet sich auch hier der Spruch: "Viele kleine Menschen an vielen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern!" Zusammen mit allen, die aktiv waren, freuen wir uns und sagen DANKE - Es hat Spaß gemacht, Ihre/Eure Ergebnisse zusammenzutragen!

In ökumenischer Verbundenheit grüßen
Wiltrud-Ulrike und Herbert Mühlbauer

Aufstellungspredigt von Pastorin Dr. Katrin Dieckow am 12.05.2019

"Herzlich willkommen Pastorin Dr. Katrin Dieckow!"

Mit diesen Worten hat Pastorin Ilka Straeck die Stimmungslage der zahlreich erschienenen Gemeindglieder auf den Punkt gebracht, die alle die neue Pastorin im Rahmen ihrer Aufstellungspredigt kennenlernen wollten. Zu diesem erfreulichen Anlass passte ausgesprochen gut, dass der 3. Sonntag nach Ostern "Jubilate" heißt. "Jubelt" übersetzte Pastorin Ilka Straeck diesen lateinischen Begriff und ihr war anzumerken, dass sie sich freute, bald wieder eine Pastorin an ihrer Seite zu wissen.

Pastorin Dr. Kattrin Dieckow übernahm dann ganz souverän die weitere Gestaltung des Gottesdienstes und ging in ihrer Predigt auf das Thema "Weisheit" ein. "Weisheit" betrachtete sie nicht unter philiosophischen Gesichtspunkten, sondern ganz lebensnah anhand eines Beispiels einer 90 Jahre alten Frau, von der sie fasziniert ist. Denn zu ihr kamen und kommen Menschen aus vier Generationen, denen sie zuhört und die ohne gut gemeinte Ratschläge selber Lösungen finden für Fragen, die sie im Leben bewegen. Für andere da sein und zuhören können - manchmal sind es die vermeintlich einfachen Dinge, die den größten Nutzen stiften.

Umrahmt wurde der Gottesdienst durch gemeinsam gesungene Kirchenlieder, Lesungen der Kirchenvorsteherinnen Angelika Böneker und Barbara Hepner, sowie an der Orgel von Monika Swiechowicz, die es sich nicht nehmen ließ, am Ende des Gottesdienstes einen kraftvollen Schlusspunkt zu setzen.

Anschließend konnten die Gemeindeglieder beim Kirchenkaffee zwanglos mit Pastorin Dieckow ins Gespräch kommen, um sich wechselseitig kennenzulernen. Diese Möglichkeit wurde dann auch gerne und intensiv genutzt und die Eingangsworte "Herzlich willkommen Pastorin Katrin Dieckow" wurden mit Leben gefüllt.

Text und Foto: Dr. Bernd Rosewitz

Den Tod nicht einfach hinnehmen - Laatzener Kirchengemeinden erinnern mit Rettungswesten an Flüchtlinge in Seenot

Aktion Seebrücke
Foto: Schäfer

An rund einem Dutzend Kirchtürmen in Hannover hängen sie schon: 
orangefarbene Rettungswesten. Die Kirchen erinnern damit an die vielen Flüchtlinge, die in diesem Jahr bereits im Mittelmeer ertrunken sind. Die Aktion ist eine Kooperation mit dem Verein "Seebrücke", der sich für die Fortsetzung der Seenotrettung im Mittelmeer einsetzt.
Nun schließen sich auch die evangelischen Kirchengemeinden Laatzens dieser Aktion an. "Ostern bedeuted für uns Christinnen und Christen, den Tod nicht einfach hinnehmen", sagt der Rethener Pastor Jens Wening. Mit den Rettungswesten an den Kirchtürmen erinnern die Kirchengemeinden an die hunderten Toten, die in diesem Jahr bereits im Mittelmeer ertrunken sind.
"Wir zeigen unsere Solidarität mit allen Menschen, die auf ihrer Flucht in Seenot geraten, aber auch den Helfern, die sich für die Seenotrettung von Flüchtlingen einsetzen", so der Theologe weiter.
Vor der EU-Wahl am 26. Mai soll die Aktion dazu anregen, über den Umgang mit Geflüchteten, die Sicherung der EU-Außengrenzen und die Bekämpfung von Fluchtursachen ins Gespräch zu kommen.

Die Aktion begann mit einer gemeinsamen Andacht am Freitag, 3. Mai 2019 am freistehenden Kreuz vor der St.-Petri-Kirche.
Die Pastorinnen und Pastoren der Laatzener Kirchengemeinden erinnerten in einer Schweigeminute an die über 300 Toten erinnern, die seit Jahresbeginn bereits im Mittelmeer ertrunken sind. Anschließend wurde eine Rettungsweste am freistehenden Kreuz vor der Kirche befestigt. Weitere Rettungswesten wurden an den Kirchtürmen der anderen Gemeinden angebracht, so auch am Glockenturm der Arche.

Text: Pastor Jens Wening / Iris Schäfer

Kindertisch im Gottesdienstraum

Damit auch Eltern mit ihren kleinen Kindern die Möglichkeit haben, an unseren Gottesdiensten teilzunehmen, haben wir eine Kinderecke mit Tisch, Stühlchen, Puzzles und Bilderbüchern eingerichtet und heißen damit alle Kinder in unserer Arche zu den Gottesdiensten herzlich willkommen!